WAS UNS AUFGEFALLEN IST: CORONATRACER - MIT INNOVATIVER TECHNOLOGIE FÜR DEN INFEKTIONSSCHUTZ AM ARBEITSPLATZ

DR. THOMAS KLEVERS, MANAGING PARTNER GEPRO MBH

Unternehmen überlegen derzeit, wie sie Maßnahmen zum Schutz ihrer Mitarbeitenden vor Corona-Infektionen ergreifen können. Die Eingrenzung von möglichen Infektionsfällen und -ketten ist ein Weg. Bisher werden im Infektionsfalle ganze Teams oder Abteilungen in Quarantäne geschickt, da eine genauere Eingrenzung nicht möglich ist. Die Corona-Warn-App ist im betrieblichen Umfeld nicht hilfreich, da die verarbeitenden Daten nicht ausreichend genau sind. Darüber hinaus ist eine Verpflichtung zur Installation und Benutzung betrieblicher Apps auf privaten Smartphones im Allgemeinen auch gar nicht durchsetzbar.

Beim Auftreten eines Infektionsfalles im Betrieb wäre eine schnelle Identifizierung von betrieblichen Kontakten enorm hilfreich, um diese dann gezielt zu testen oder in Quarantäne zu schicken – aber eben gezielt und nicht ganze Teams oder Abteilungen. Das muss im betrieblichen Umfeld schnell und vor allem datenschutzkonform durchgeführt werden.

Im Zuge unserer operativen Unterstützung für unsere Kunden sind wir auf den "CoronaTracer" gestoßen. Das sind kleine Geräte, die Mitarbeitende am Körper tragen, z.B. zusätzlich zu ihren Mitarbeiterausweisen oder an die Mitarbeiterausweise angeklemmt. Jeder Tracer hat eine Identnummer; die Namen der Mitarbeitenden werden nicht gespeichert. Die Zuordnung zu den Mitarbeitenden wird nur an einer anerkannten Vertrauensstelle, z. B. beim Betriebsrat oder der Personalabteilung, hinterlegt. Annäherungen mit anderen Tracern unterhalb einer Distanz von zwei Metern werden anonym im Tracer abgespeichert. Bei einer Covid-19-Infektion kann die Vertrauensstelle die Kontakte des entsprechenden CoronaTracers auslesen und die Kontaktpersonen identifizieren. CoronaTracer genügen somit höchsten Anforderungen an Datenschutz und Privatsphäre. Die Geräte sind von der Aachener Firma inform in Kooperation mit dem niederländischen Unternehmen SafeDrivePod entwickelt worden.

Kurz für Sie zusammengefasst die wichtigsten Informationen:

  • Jeder Mitarbeitende benötigt einen eigenen Tracer der ihm/ihr individuell zugeordnet wird. An einer vertrauenswürdigen Stelle (z.B. Personalabteilung, Betriebsrat) wird eine Tabelle hinterlegt, wem welche Tracer ID zugeordnet ist.
  • Alle 10 Sekunden tauschen Tracer, die sich in einem Radius von unter 2m befinden, ihre ID aus. Der Austausch erfolgt still per Bluetooth (Bluetooth low energy).
  • Im Falle einer Infektion wird mit einer App von der Vertrauensstelle der Tracer der infizierten Person gescannt. Damit erhält man eine Liste, die zeigt, wann mit welchem anderen Tracer und wie oft der Abstand von 1,5m unterschritten wurde.
  • Die Liste kann mithilfe der Tabelle, in der die IDs konkreten Mitarbeitenden zugeordnet werden, entschlüsselt und eine potentielle Infektionskette nachvollzogen werden.
  • CoronaTracer beinhalten einen Bewegungssensor. Wenn ein CoronaTracer nach Arbeitsschluss abgelegt wird, erkennt er dies, schaltet sich in einen Ruhemodus und zeichnet keine weiteren Daten auf. Das schützt die Privatsphäre.
  • Die Geräte kosten knapp 25,-- €, brauchen nicht aufgeladen zu werden und sind nur wenige Zentimeter groß.

Weitere Informationen bekommen Sie direkt bei www.inform-software.de

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